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Heringe fangen ist das Eine und die Zubereitung das Andere

28. Apr 2018 | Geschrieben von Peter Pleschke | Kategorie: Companynews, Hauptnews, Highlights

Hallo Leute!

Da sich unsere Jungs jetzt aus Norwegen abgemeldet haben, möchte ich die Zeit überbrücken und euch einmal zeigen, wie wir die zuletzt in der Schlei gefangenen Heringe zubereiten.

Früher galt der Hering als „Arme-Leute-Essen“ und in Arbeitsverträgen stand teilweise geschrieben, dass es max. 2-3 Mal in der Woche Heringe oder Anderorts auch Stint zu essen geben darf, denn es gab diese Fische im Überfluss und sie wurden auf Äckern teilweise als Dünger untergepflügt.
Heute gehören beide Fischarten zu den Delikatessen und die Restaurants lassen sie sich sehr gut bezahlen.
Leider muss man aber auch sagen, dass der Bestand an Heringen in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen ist, was bestimmt auch Maßnahmen bzw. Fangbegrenzungen der Behörden nach sich ziehen wird.

Jetzt aber dazu, wie ich die Heringe zubereite:
Man kann die Heringe ausnehmen und im Ganzen, oder wie ich es gerne mag, als Filet vom Fisch ablösen – Der Vorteil ist, dass ich die Fische nicht vorher ausnehmen muss.

Die Filets sollten vor dem Braten mindestens einen Tag im Kühlschrank ruhen, dann werden sie von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer gewürzt und leicht mit Mehl bestäubt.

In einer mit Butterschmalz eingefetteten Pfanne werden die Fische ca. 3 Minuten von jeder Seite goldgelb angebraten, anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen.

In der Zwischenzeit wird der Sud vorbereitet und mit den Gewürzen aufgeköchelt.
Hierfür gibt es im Fachhandel die unterschiedlichsten Gewürzmischungen und Rezepte – jeder so, wie er es mag. Mein Rezept könnt ihr weiter unten lesen.

Die gebratenen Heringe werden dann in ein Behältnis geschichtet, wobei jede Schicht mit „reichlich“ Zwiebelringen abgedeckt wird. Der noch heiße Sud wird über die Heringe gegossen, bis diese ganz bedeckt sind.
Das Ganze muss dann im Kühlschrank ca. 4 Tage durchziehen.

Beispiel für ca. 1,5 Liter Sud, reicht für 8-10 ganze Heringe:

700ml Brantweinessig
700ml Wasser
1 Teelöffel Salz
4 Esslöffel Zucker
1 Esslöfffel Wacholder Beeren
1 Teelöffel Pfefferkörner
1 Esslöffel Senfkörner

Zu Bratheringen passen am Besten frische Bratkartoffeln!

Guten Appetit wünscht euch

Peter

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Mal wieder Wetterchaos

28. Apr 2018 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Companynews, Hauptnews, Highlights

Unser letzter Tag sollte uns wieder nach Gimsa bringen.

Leider hat der Wetterfrosch sich mal wieder mit dem Wind ein bisschen verhauen.
Es war nur möglich vor Melstein und im Ausgang des Kjellafjordes zu fischen.
Wir hatten für die Eröffnungstour, hier in Heilhornet, von unseren Partnern „Geoff Anderson“ und „Casio Pro Trek“ einen Einkaufsgutschein und eine Outdoor-Uhr als Preise bekommen.
Wir wollten diese heute ausangeln, aber die Bedingungen waren nicht optimal, es sind trotzdem schöne Fische gefangen worden.
Den Gutschein von Geoff Anderson sicherte sich Georg Fröhler 

Die Casio Pro Trek hat sich Josef Liegl gesichert.

Beide konnten Dorsche von 1,00m und einen von 1,03m auf die Messlatte legen.

Wir möchten uns ganz herzlich bei „Geoff Anderson“ und „Casio Pro Trek“ bedanken, ohne diese tolle Partnerschaften könnten wir solche Preise nicht vergeben – DANKE!!!

Für uns ist heute und morgen packen angesagt, denn Stu und ich fahren morgen Abend zum Flughafen.
Wir hatten hier wieder eine schöne Zeit, leider war das Wetter dieses Jahr nicht so gut wie im letzten Jahr.
Danke an Claudia und Timo, bei denen wir wieder eine tolle Zeit verleben durften.
Wir haben wieder tolle Menschen kennengelernt und auch viele Stammgäste wieder mit von der Partie gehabt .
Es war schön, diese wieder gesehen zu haben und wir hatten eine tolle Gemeinschaft.

Viele sehen wir beim Arctic-Sea-Cup am 20.06.2018 wieder, wir freuen uns darauf.

An dieser Stelle melden wir uns aus Norwegen wieder ab!!!

tight lines

Stu und Sascha

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Heute war nochmal ein Zeitfenster

26. Apr 2018 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Companynews, Hauptnews, Highlights

Hallo Leute

Nach 4 Tagen Regen und Sturm konnten wir endlich mal wieder nach Gimsa, wo es zuerst nicht nach aussah. Wir haben den Wind am Fjordausgang noch abgewartet und als er auf 4m/s heruntergegangen war, sind wir aufgebrochen, um unser Glück auf den Plateaus zu versuchen, nach dem Motto „Sekt oder Selter“.

Nach ca. 45min. hatten wir das erste Ziel erreicht, wir hatten aber noch gut Zug im Wasser und drifteten mit 0,7Ktn., also musste schweres Gerät ran.
500g Pilker, modifiziert mit Gummimaks, sanken in die Tiefe. Auf dem Grund hatten wir die Seelachse ausgemacht und auch im Mittelwasser zeigte unser Echolot Aktivitäten. Peter Thiel hatte den ersten Einschlag und ein schöner Dorsch kam an die Oberfläche.

In der selben Drift (wir wollten gerade versetzten) habe ich meinen Pilker von 125m auf 72m ziemlich zügig nach oben gedreht, da bekam ich noch einen Kontakt. Ich dachte gleich an einen Butt, der vielleicht meinem Köder vom Grund gefolgt ist, so wie diese Räuber es ja so oft machen.
Aber nach den ersten Kopfschlägen stellte sich mein Gegner als ein super Dorsch heraus.

In den folgenden Driften konnten wir noch diverse solcher schönen „Gimsa-Dorsche“ in unsere Kiste legen – bis der Wind wieder auffrischte und uns zur Heimreise zwang.
Eines war Peter und mir klar, wir hatten alles auf das Zeitfenster in Gimsa gesetzt und haben ein paar tolle Stunden dort gehabt.
Ich sollte öfter auf meinen Bauch hören, denn er scheint mir das richtige zu sagen.

Morgen ist unser letzter Angeltag und wir haben auf Gimsa wieder ein Fenster von 5Std. – wir versuchen es zu nutzen ..

tight lines 

Stu und Sascha

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