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Nach Norwegen ist vor Norwegen

9. Okt 2018 | Geschrieben von Freddy Scheel | Kategorie: Bootsfischen, Companynews, Hauptnews, Norwegen

Moin Moin liebe Norwegenfans,

 

Nach einer erfolgreichen Norwegensaison steht immer mal wieder das Knüpfen neuer Montagen im Arbeitsbuch, denn um für das nächste Jahr gut gerüstet zu sein, muss man Einiges ersetzen und neu knüpfen. Heute stelle ich euch unser Heilbutt-Naturköder-Vorfach vor.
Wir fischen dieses nicht nur aktiv, sondern nutzen es mit einem festen oder Durchlaufblei, auch an der Toten Rute.
Beködert wird es mit einem toten Seelachs von bis zu 45cm Länge. 

Kommen wir zum Bau dieses Vorfachs.

Alles was wir für dieses System brauchen ist ein ca 1,5m langes stück Monofil der Stärke 1,2mm
Einen großen stabilen Drilling der stärke 5/0-8/0, ich nutze hierfür am Liebsten den VMC 5760CB
Einen Einzelhaken der größe 9/0, auch hier nutze ich einen von VMC und zwar den 8357 CB
 Einen Stabilen Wirbel, auch hier greife ich auf einen 1200LBs Wirbel von VMC zurück 

Zuerst schneiden wir ein 1,5m langes Stückchen Monofil (1,2mm) von dem Vorfachspender ab und knoten mit einem Clinch Knoten den Drilling am Ende des Vorfaches an 

Nach dem Festziehen des Knotens (was ich mit einer starken Befeuchtung durchführe – rutscht besser), erwärme ich das ende des Knotens mit dem Feuerzeug und drücke es platt. Das hat den Hintergrund sofern der Knoten sich nochmal zusammenziehen sollte, wird es automatisch gestoppt.

Anschließend wird der Einzelhaken über die Schnur gezogen und mit einem Stück Schrumpfschlauch befestigt, dies mach ich am oberen Ende des Vorfaches, denn durch die Hitze Anwendung beim Schrumpfen des Schlauches, besteht die Möglichkeit das sich das vorfachmaterial beschädigt und dieses schneiden wir nachher ab.

Zum Abkühlen habe ich immer ein Glas Wasser daneben stehen, wo ich die Kombination aus Schrumpfschlauch und Haken reinlege.

Achnschließend befestigen wir noch den Wirbel am anderen Ende, ebenfalls mit einem Chlinchknoten und ziehen diesen zusammen und versiegeln ebenfalls das ende mit dem Feuerzeug.

 

Den Wirbel befestigen wir mit einem Sprengring an dem feststehenden Blei oder eben am Vorfach des Durchlaufbleies. 

 

Viel spaß beim Nachbauen!

tight lines 

Freddy

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Dyrøysund im hohen Norden

5. Aug 2018 | Geschrieben von Freddy Scheel | Kategorie: Companynews, Hauptnews, Norwegen

Hallo Leute

Gestern und heute hatten wir hier am Dyrøysund eine bunte Fischkiste.
Wegen der relativ geringen Strömung, ging es für uns erstmal 150 Meter vor die Anlage auf ein Sandplateau, um mit kleinen Gummifischen auf Heilbutt zu fischen, also Spinnfischen. 🙂

Nach dem vierten Wurf, bekam Sven einen schönen Biss und seine Rute war bis zum Bersten krumm. Nach einem spannenden Drill konnte ich den Heilbutt sicher landen. Mit 110cm war dieser perfekt für unseren Vermieter, denn dieser wünschte sich einen von uns, für sein Abendbrot.

Der Wind und somit auch die Drift wurden immer weniger und wir versuchten es an einer von 150m auf 220m abfallenden Kante auf Rotbarsche. Auch dieser Plan ging auf und nach kurzer Zeit meldeten sich die ersten Rotbarsche bis über 50cm, durch zaghafte Schläge in der Rutenspitze. Dieses Spiel wiederholte sich gut 5 mal, als der Wind zunahm und wir mit dem Boot in eine andere Richtung trieben und das 850g-Blei kaum noch sauber am Grund halten konnten.
Eine gute Portion Abendessen war dennoch gesichert.

 

Auf dem Weg zur Anlage stoppte unser Kameramann Arne („la Butt“) 😉 abrupt das Boot ab, denn er vermutete große Köhler im Mittelwasser. Wir ließen unsere Pilker Richtung Grund und drehten diese sofort und schnell wieder zur Oberfläche. Mit einem Ruck war die Rute von Sven und danach von Arne bis zum bersten Krumm und Seelachse bis 110 Zentimeter fanden den weg in unsere Fischkiste. 

Jetzt heißt es erst einmal filetieren und Abendessen vorbereiten und danach geht es ins Bett, denn wir wollen morgen wieder zum Fischen. Das Wetter dafür sieht auf jeden Fall gut aus.

tight lines

Sven, Freddy und Arne

 

 

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Heilbuttalarm in Seter Brygge

5. Aug 2018 | Geschrieben von J.Wrede | Kategorie: Hauptnews, Highlights, Norwegen

 

Moin Moin liebe Angelfreunde,

ja was soll man zu dieser Überschrift noch viel sagen….

Gestern war ein super Tag, für uns alle hier, in Seter Brygge. Ausgeschlafen ging es um 10Uhr, bei ruhiger See und strahlenden Sonnenschein, raus aufs Meer. Die fahrt dauert ca. 35 Minuten und es wurde ein großes Plateau hinter der Schärenkette angefahren. Wir haben die Seelachse gefunden. Auf dem Echolot waren deutlich große Schwärme von den kleinen Zappeligen zu sehen. Bei mehreren Driften von dem Plateau runter, konnten wir schon tolle Dorsche und sogar von Peter einen tollen Leng ins Boot holen.

 

Doch was dann geschah war die Krönung der Tages. Der Pilker wurde herunter gelassen, man hat richtig gemerkt wie er durch den Seelachsschwarm hindurch taumelte. Nach ca. 80m hörte der Pilker auf zu sinken und ich hatte einen Zappeligen Seelachs drauf. Ich beobachtete die Rutenspitze und konnte das Zappeln bis ins Handteil spüren.

Plötzlich kam der Einschlag, die Wand, die der liebe Herr Weide immer beschreibt.

Ich konnte bei einem kurzen Anhieb nichts mehr machen und konnte nur Druck aufbauen. Gefühlt eine halbe Ewigkeit tat sich nichts, nur leichte Kopfschläge. Dann ging er los wie die Feuerwehr, 25m ging er ab bis auf den Grund. Nach kurzem verharren konnte ich Meter um Meter Schnur auf die Rolle gewinnen. Der Schweiß tropfte und die Arme wurden immer schwerer, gefühlt 10m Meter bis zur Oberfläche hatte ich noch, aber falsch gedacht. Die Bremse der Rolle ging wieder los und die gewonnenen Meter Schnurr waren wieder verloren. Bis auf Grund ging es wieder. Nach anschließend mehreren Fluchten und  1,5Stunden Kampf und Schweiß, k0nnte man eine kleine Kontur des Fisches im Wasser sehen.

Es war ein Heilbutt… aber was für ein Kaliber.

Jetzt war der Zeitpunkt, wo auch die anderen im Boot gefragt sind. Das Gaff wurde mit einer Leine verbunden und das Deck leer geräumt.

Der Heilbutt war direkt an der Oberfläche und mein Papa (Gerald) konnte das Gaff im Kiefer vom Butt setzen. Mit vereinten Kräften konnten wir den Heilbutt über die Bordwand ziehen. Die Freude war grenzenlos und alle lagen sich in den Armen.

 

Nun soll das Wetter die nächsten Tage schlechter werden und wir kommen wohl nicht mehr Offshore . Somit war es nochmal ein klasse Tag

Es grüßen Gerald Peter Holger und Julien

 

 

 

 

 

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