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Heilbuttalarm in Seter Brygge

5. Aug 2018 | Geschrieben von J.Wrede | Kategorie: Hauptnews, Highlights, Norwegen

 

Moin Moin liebe Angelfreunde,

ja was soll man zu dieser Überschrift noch viel sagen….

Gestern war ein super Tag, für uns alle hier, in Seter Brygge. Ausgeschlafen ging es um 10Uhr, bei ruhiger See und strahlenden Sonnenschein, raus aufs Meer. Die fahrt dauert ca. 35 Minuten und es wurde ein großes Plateau hinter der Schärenkette angefahren. Wir haben die Seelachse gefunden. Auf dem Echolot waren deutlich große Schwärme von den kleinen Zappeligen zu sehen. Bei mehreren Driften von dem Plateau runter, konnten wir schon tolle Dorsche und sogar von Peter einen tollen Leng ins Boot holen.

 

Doch was dann geschah war die Krönung der Tages. Der Pilker wurde herunter gelassen, man hat richtig gemerkt wie er durch den Seelachsschwarm hindurch taumelte. Nach ca. 80m hörte der Pilker auf zu sinken und ich hatte einen Zappeligen Seelachs drauf. Ich beobachtete die Rutenspitze und konnte das Zappeln bis ins Handteil spüren.

Plötzlich kam der Einschlag, die Wand, die der liebe Herr Weide immer beschreibt.

Ich konnte bei einem kurzen Anhieb nichts mehr machen und konnte nur Druck aufbauen. Gefühlt eine halbe Ewigkeit tat sich nichts, nur leichte Kopfschläge. Dann ging er los wie die Feuerwehr, 25m ging er ab bis auf den Grund. Nach kurzem verharren konnte ich Meter um Meter Schnur auf die Rolle gewinnen. Der Schweiß tropfte und die Arme wurden immer schwerer, gefühlt 10m Meter bis zur Oberfläche hatte ich noch, aber falsch gedacht. Die Bremse der Rolle ging wieder los und die gewonnenen Meter Schnurr waren wieder verloren. Bis auf Grund ging es wieder. Nach anschließend mehreren Fluchten und  1,5Stunden Kampf und Schweiß, k0nnte man eine kleine Kontur des Fisches im Wasser sehen.

Es war ein Heilbutt… aber was für ein Kaliber.

Jetzt war der Zeitpunkt, wo auch die anderen im Boot gefragt sind. Das Gaff wurde mit einer Leine verbunden und das Deck leer geräumt.

Der Heilbutt war direkt an der Oberfläche und mein Papa (Gerald) konnte das Gaff im Kiefer vom Butt setzen. Mit vereinten Kräften konnten wir den Heilbutt über die Bordwand ziehen. Die Freude war grenzenlos und alle lagen sich in den Armen.

 

Nun soll das Wetter die nächsten Tage schlechter werden und wir kommen wohl nicht mehr Offshore . Somit war es nochmal ein klasse Tag

Es grüßen Gerald Peter Holger und Julien

 

 

 

 

 

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Heute war nochmal ein Zeitfenster

26. Apr 2018 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Companynews, Hauptnews, Highlights

Hallo Leute

Nach 4 Tagen Regen und Sturm konnten wir endlich mal wieder nach Gimsa, wo es zuerst nicht nach aussah. Wir haben den Wind am Fjordausgang noch abgewartet und als er auf 4m/s heruntergegangen war, sind wir aufgebrochen, um unser Glück auf den Plateaus zu versuchen, nach dem Motto „Sekt oder Selter“.

Nach ca. 45min. hatten wir das erste Ziel erreicht, wir hatten aber noch gut Zug im Wasser und drifteten mit 0,7Ktn., also musste schweres Gerät ran.
500g Pilker, modifiziert mit Gummimaks, sanken in die Tiefe. Auf dem Grund hatten wir die Seelachse ausgemacht und auch im Mittelwasser zeigte unser Echolot Aktivitäten. Peter Thiel hatte den ersten Einschlag und ein schöner Dorsch kam an die Oberfläche.

In der selben Drift (wir wollten gerade versetzten) habe ich meinen Pilker von 125m auf 72m ziemlich zügig nach oben gedreht, da bekam ich noch einen Kontakt. Ich dachte gleich an einen Butt, der vielleicht meinem Köder vom Grund gefolgt ist, so wie diese Räuber es ja so oft machen.
Aber nach den ersten Kopfschlägen stellte sich mein Gegner als ein super Dorsch heraus.

In den folgenden Driften konnten wir noch diverse solcher schönen „Gimsa-Dorsche“ in unsere Kiste legen – bis der Wind wieder auffrischte und uns zur Heimreise zwang.
Eines war Peter und mir klar, wir hatten alles auf das Zeitfenster in Gimsa gesetzt und haben ein paar tolle Stunden dort gehabt.
Ich sollte öfter auf meinen Bauch hören, denn er scheint mir das richtige zu sagen.

Morgen ist unser letzter Angeltag und wir haben auf Gimsa wieder ein Fenster von 5Std. – wir versuchen es zu nutzen ..

tight lines 

Stu und Sascha

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Heute hat es mal gerappelt im Karton 😊

19. Apr 2018 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Hauptnews

Hallo Leute

Das Wetter für heute war „eigentlich „ nicht so dolle vorhergesagt, aber wir hatten ein Zeitfenster von 8-15Uhr, um nach Gimsa rauszukommen. Also haben wir einen Plan gemach., Stu ist auf das Boot von Stephan gegangen und ich habe die beiden Waldemar`s 😊 und Klaus genommen.
Wir sind zusammen um 8:00Uhr nach Gimsa gestartet.
Nach 1Std. Fahrzeit hatten wir unsern Spot erreicht. Stu ist weiter durchgefahren, damit unsere Echolote sich nicht stören und nicht zwei „Bing´s“ da unten für Unruhe sorgen.
Wir sind gerade aufgestoppt und die Köder haben die Tiefe von 75m erreicht, waren schon alle Ruten krumm…

Es ging schlag auf schlag. Klaus hatte bei mir an Bord das größte Glück und hat einen nach dem andern Dorsch in die Kisten befördert.
  

Dann sagte „Locke“ (den Namen hat er wegen seiner „nicht mehr vorhanden Haarpracht 😊 ) schau, der Butt will meinen Dorsch fressen. Unsere Augen schauten nicht schlecht, als ein Heilbutt aus der Tiefe auftauchte und den Dorsch, der bestimmt 75cm hatte wie wild attackierte. Wir waren so von diesem Schauspiel fasziniert, dass keiner mehr an das Angeln dachte, denn der Butt versuchte es bestimmt 15-20Sek. um den Dorsch zu packen. Nach einer gefühlten Ewigkeit ist der Butt, den ich so auf 15-20kg geschätzt habe, wieder in die Tiefe getaucht.

Nach diesem Erlebnis, waren alle heiß und die Köder sanken wieder in die Tiefe. Ich wollte die Drift gerade beenden, da wir schon auf 130m Tiefe gedriftet waren …..da sagte „Locke“; „Man ich denke ich habe einen Kloß dran.“ Der Fisch nahm, „leider“ nur eine Flucht Schnur, da wusste ich, es ist „kein Butt“, aber zu Tage kam ein toller Dorsch, der an diesem Tag der größte sein sollte.

Wir haben dann pünktlich um 15:00Uhr Schluss gemacht, denn der Wind hat, so wie es angekündigt war, zugenommen.
Klaus konnte sich es aber nicht nehmen lassen, einen schönen Rotbarsch als „Beifang“ an die Wasseroberfläche zu drehen.

Es war ein toller Tag, der beiden Besatzungen super Fänge bescherte und alle zufrieden sind. Bei Stu auf dem Boot kamen tolle Dorsche an die Oberfläche. So konnten Stephan und Rudi schöne Bartelträger dem Atlantik entlocken.
 

Wir möchten uns von unserer Seite aus bedanken, denn es war uns eine Freude.
    

 

tight lines aus Heilhornet 

 

Stu und Sascha 

 

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