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    2 Arctic-Sea-Jungs auf Abwegen

    Hallo Angelfreunde

    Im Okt./Nov. 2013 sind Andre und ich bereits mit einem Kollegen im „Welscamp am Po“ gewesen und ließen uns vor Ort von Benjamin Gründer (Team Black Cat) guiden. Damals hatte ich das Glück und konnte einen Waller von 2,52m und 105kg landen, was für mich als „Waller-Laie“ ein absoluter Wahnsinn und Traumfisch war und noch heute ist.
    „Black Cat  Guiding Touren – Benjamin Gründer und Stefan Seuss“

    2013:  2,52m bei 105kg

    Damals sollte es das erste und einzige Mal sein und bleiben.
    2017 allerdings kam die Idee von Andre erneut auf , wo er mich fragte, ob wir das nicht noch einmal machen wollen, denn es war zwar anstrengend, aber auch irgendwie „geil“.
    Nicht nur wir beide waren von der Idee angetan, sondern auch unsere Freunde Michael Sasse und Christian Heins, die so eine Tour noch gar nicht kannten. Gerade Christian reizte Outdoor und ein wenig Survival und von da an war klar, Ende Oktober 2019 geht es los!

    Kurzer Hand Benni erneut kontaktiert und den Termin der Tour gefixt, die leider schon am vergangenen Samstag zu Ende ging.
    Was soll ich Euch sagen, es war eine Tour der Superlative, was wir alles erlebt haben. Dank Benni, konnten wir sogar 3 Personal-Bests aufstellen.

    Die ersten Tage fischten wir vom Camp (Welscamp am Po) aus flussabwärts, wo wir ein sehr gemütliches Lager hatten und nachts die ersten Fische landen konnten.

    Platz Nr. 1, der ab dem 3.Tag nicht mehr zu sehen war


    In der ersten Nacht, wo Michael und Christian alleine drillen sollten, denn es war ihre erste Tour und sie sollten „entwallert“ werden, konnten die beiden gleich 5 Fische landen.
    Christian schraubte seinen PB dabei gleich mal auf 1,71m und Michael auf 1,45m

    „Black-Heinsi“ mit seinem PB-Wels von 1,71m

    Michi mit einem seiner schönen Waller


    „Wir müssen den Platz wechseln“, so sagte Benni.
    Im Bereich vom Oberlauf des PO’s wüteten heftige Unwetter, die den Fluss in den kommenden Tagen auf bis zu 5m ansteigen lassen sollten, was wir uns irgendwie gar nicht so vorstellen konnten, denn wir saßen bei Flusskilometer 502, also was solle da denn kommen?
    Was dann kam, wird keiner, der es nicht einmal selbst gesehen hat, nicht glauben. Innerhalb von einer Nacht, stieg der Fluss um über 3m an und er stieg weiter. Es gab viele Angler, die in der Nacht quasi mit ihren Zelten „abgesoffen“ sind, aber zum Glück ist nichts passiert, außer nassen Klamotten und nassen Füßen.
    Der Fluß war die Tage zuvor so ruhig und friedlich, doch jetzt war er böse, er trug viel Schaum und ganze Bäume mit sich. Diverse Uferkanten brachen nur so in den Fluß und wurden durch die Kraft mitgerissen. Ufergebiete, die vorher kleine Strände und Buchten hatten, waren plötzlich und folgend bis zu 4m überschwemmt.

    Zum Glück hatten wir Benni dabei, der dieses Spektakel kennt und auch weiß, dass in so einem Fall, gerade die Überschwemmungsgebiete nahezu ein Fischgarant sind.
    Fischgarant kann ich unterschreiben, denn 21 Fische mit 6-8Ruten in 6 Nächten, dass kann sich sehen lassen und toppt noch einmal 2013, wo es 17 Fische waren.

    Den Knaller jedoch schoß Andre ab, der mit dem Ziel, die 2m-Marke, besser noch die 2,10m Marke zu knacken, angereist war.
    Was soll ich sagen, in der letzten Nacht gab es einen so heftigen Biss und der Fisch nahm sofort Schnur, da klar war: „Das ist er, dass ist ein richtig guter Fisch“ – und wer war an der Reihe, natürlich Andre.
    Nach heftigem Drill gab es von weitem einen Urschrei und wir wussten, Benni und Andre haben ihn gelandet, den PB von Andre.
    2,12m bei ca. 120-140Pfd., also mission completed!

    Mission Completed – Ein strahlender Andre mit seinem Personal-Best von 2,12m


    An dieser Stelle noch einmal einen riesen Dank an Benjamin Gründer und seinem kleinen Hund – „Billy“, die uns die 6 Nächte vorbildlich geguidet haben, denn mal ganz ehrlich:
    „Ohne Benni hätten wir Meeresangler 100%ig nicht einen Fisch gefangen, das steht ja mal fest!“ Da sieht man auch mal wieder, wie unterschiedlich die Angelarten nun mal sind, aber man kann halt nicht „auf allen Hochzeiten die erste Geige spielen“, es sei denn, man hat einen Profi-Guide am Start, von daher – DANKE Benni!!!

    Wer also mal eine Wallertour an den Po machen möchte, dem kann ich Bennjamin Gründer  und Stefan Seuss nur ans Herz legen, die Jungs wissen, was sie tun, denn „ERFOLG IST KEIN ZUFALL!“

    P.s.:
    Unsere Planungen laufen auch schon wieder, zwar nicht in 2020, aber in den kommenden Jahren werden wir wieder am Po vorstellig!


    tight lines

    Sven

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