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    Ein Meeresangler auf Abwegen – Teil 1

    Hallo Zusammen

    Wie die meisten von euch wissen, dass meine Leidenschaft dem Meer gilt.
    Ob Ostsee, Nordsee oder der Nordatlantik, dort kenne ich mich aus und dort fische ich nun schon seit 28 Jahren.

    Das heißt nicht, dass mich die andern Fische nicht reizen, nur bin ich, oder keiner vom Arctic-Sea-Team ein Berufsangler, sondern wir müssen für die Touren alle Urlaub nehmen oder die Wochenenden verwenden, um unserem Hobby nachzugehen.

    Viele von euch wissen, das wir eine sehr gute Freundschaft zu Familie Strecker, den Inhabern von „Blackpoint Fishing“ haben.
    Daniel und Kai hatten mir beim letzten Besuch schon davon erzählt, dass sie Gewässer kennen, wo sie hin und wieder mal einen großen Karpfen fischen können.

    Da Norwegen nun noch die Grenzen geschlossen hat, ich meinen Urlaub geplant hatte und diesen in der Kurzarbeitsphase nicht verschieben konnte, habe ich das Angebot der Jungs angenommen.
    Die Lockerungen waren auch in Bayern mittlerweile so weit, dass wir uns Treffen und fischen durften.

    Also habe ich mich auf den Weg nach Bayern gemacht!
    Dabei waren die 650Km auch schnell abgespult und ich bin gut im Biebertal angekommen.

    Wir haben den Abend dann am Lagerfeuer ausklingen lassen, denn am nächsten morgen sollte das Mega-Wochenende beginnen.

    Am Freitag bin ich noch in den „geilen“ Laden von Blackpoint Fishing rein, denn hier geht einem das Herz auf!
    Es ist nahezu alles da, was das Anglerherz höherschlagen lässt.

    Aber auch hier ganz klar mit Maske.

    Kai Strecker sollte „eigentlich“ an dem Freitag Meisterschule haben, aber durch eine Doppelbelegung des Lehrers stand er auf einmal im Laden und sagte: „Hausi, wir können jetzt schon los“.

    Also alles eingeladen und los. Am See angekommen, haben wir beide erstmal das Base Camp aufgebaut und die ersten Stellen ausgelotet, denn der See war „nicht“ einfach zu befischen. Was so richtig drin war, oder welche Größen uns erwartet könnten, war und zu dem Zeitpunkt noch nicht klar.

    Als wir alles aufgebaut hatten, wurden mir die Systeme erklärt und ich habe das Futter gemixt, was wir in PVA-Schläuche füllten. Diese kommen zusetztlich an die Bolie Montage, lösen sich im Wasser auf und der Boilie liegt schön in einer Futterwolke.

    Ein guter Freund von mir, der hier schon viele große Karpfen gefangen hat, hat mir 10Kg von seinen „lieblings“ Bolies mitgegeben, die, wie sich hinterher herausstellen sollte, ein Fischmagnet, nahezu Fischgarant waren.

    Den Bolie habe ich mit einen Popup montiert und auf unsere Stellen ausgelegt.

    Alles war angerichtet, Kai und ich haben uns auf einen gemütlichen Nachmittag eingerichtet. Aber daraus sollte nichts werden, denn Kai sein Bissanzeiger ging los und ich durfte mal Zeuge werden, was für eine Kraft diese Fische haben.

    Kai konnte den ersten Fisch des Wochenendes landen, ein wirklich schöner Spiegelkarpfen.

    Als wir mit den Fotos fertig waren und die Ruten wieder ins Wasser gebracht hatten, wir uns einem Kühlen Weizen zuwenden wollten, lief meine Rolle ab.

    Kai hat mir bei der Landung geholfen, und somit konnte ich meinen ersten „Spiegler“ in den Händen, ja in den Armen halten. Geil 🙂

    So, nun aber mal ein schönes Weizen dachten wir und setzten das Glas gerade an, da piepte der linke Bissanzeiger.
    Dieser Drill war im Vergleich aber anders und wir konnten uns das erst nicht erklären, bis sich ein weißer Bauch an der Wasseroberfläche zeigte, ein Stör? – Nein, oder?!?!

    Nach guten 20min. durfte ich den dritten Stör in meinem Anglerleben in den Händen halten, was für ein „Ur“ Fisch!

    Die Boilis waren echt super, denn bei einbrechender Nacht habe ich den nächsten Run auf meiner Rute gehabt. Dieses mal hat sich ein toller Schuppenkarpfen die Ehre gegeben. 🙂

    Bis zum Abend war dann mal ruhe im Karton, Kai und ich konnten in Ruhe noch einen Film auf dem I-pad schauen .

    Wie es weiter geht, lest ihr bald im Teil 2!
    seit gespannt, denn das Wochenende hatte viele Überraschungen und große Fische im Gepäck.

    tight lines

    Sascha Hausmann

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