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    Top start in die Meerforellensaison

    Hallo Freunde der silbernen Ostseetorpedos

    Kurz vor Weihnachten war ich mal wieder mit meinen Freunden Gerd Huthwelker und Horst Schmiedel zum Trolling unterwegs.
    Es war unsere erste Tour in dieser Saison, denn so manche Probleme in der Vorbereitung machten einen früheren Start in die Saison nicht möglich.
    Horst und Gerd testeten schon 2 Tage zuvor in Damp das Revier an und konnten die ersten Meerforellen der Saison auf die Planken legen.

    Am dritten Tag und im neuen Revier, konnte ich nun endlich dazu stoßen, denn ich konnte mir in der Firma mal eine Auszeit von 3 Tagen genehmigen.
    Am Mittag an der Slippe angekommen, machten mir die Jungs auch schon Feuer unter dem Hintern: „Sieh zu und zieh dich um, wir können noch locker 3 Std. fischen!“
    Tja, was soll ich sagen, hatte ich eine andere Wahl – Nein
    Also kurz in meinen „Ursuit“ gepellt und ab ging es aufs Wasser.
    An den vermeintlichen Fangplätzen angekommen, schauten wir uns alle tief in die Augen, denn wie sollte das Setup aussehen, also welche Köder bringen wir aus – groß, klein, hell, dunkel, UV-aktiv oder auch nicht?
    Für mich war klar, der Rhino Lax in den Farben „Furunkel“ und „Sandaal“ sind gesetzt, denn Furunkel „geht immer“ auf Meerforelle und Sandaal ist mein geheimer Joker oder auch das „Ass“ im Ärmel, vor allem, wenn mal gar nichts geht.
    Am Ende des Tages sollte ich mit meiner Köderwahl richtig liegen, denn genau diese beiden Köder haben gestochen bzw. auf diese haben die Forellen gebissen und wie man sieht, nicht gerade die Kleinsten, denn 66 und 63 cm können sich schon sehen lassen.

    In den folgenden Tagen wechselte das Wetter täglich.
    Minus 1°C und Wind aus Süd, am nächsten Tag 5°C über dem Gefrierpunkt und Wind aus Nord und am letzten Tag bedeckter Himmel und Nieselregen bei 4°C und wieder Wind aus südlichen Richtungen. Von daher alles Andere als konstante Wetterbedingungen und nicht gerade von Vorteil für uns Meerforellenjunkies.
    Aber wie sagte früher immer mein Hauptfeldwebel bei der Bundeswehr: „Leben in und mit der Lage“, also das Beste daraus machen und wir haben das Beste daraus gemacht.
    Nicht das wir mega viel Spaß an Bord hatten, nein, wir haben auch richtig gut gefangen.
    Viele Forellen von Ende 34cm bis 46cm konnten wir meist schon ohne sie in den Kescher zu holen, außenbords releasen, denn diese Fische sind teilweise untermaßig und sollen erst einmal wachsen oder besser gesagt, groß und stark werden.
    Aber nicht nur Forellen waren an diesen Tagen unterwegs, sondern auch viele Futterfischschwärme, die ich so intensiv noch nicht im flacheren Wasser gesehen habe, sowas kenne ich eigentlich nur vor Rügen oder aus Norwegen.

    Aber dennoch kamen diverse Forellen von Ende 40cm bzw. Anfang 50cm hinzu und immer wieder war „Furunkel“ mit im Spiel oder es mussten Köder aus Kupfer sein, denn die liefen auch richtig gut während dieser Tage.
    Am vorletzten Tag konnte Horst eine weitere schöne 63cm Trutte landen und was soll ich sagen, natürlich auf „Furunkel“!

    An diesem Tag wollte auf der Seite vom Gerd einfach nichts beißen und auf der Seite vom Horst und mir konnten wir am Ende des Tages 9 Forellen verzeichnen. Den Hohn und Spot gegenüber Gerd könnt ihr euch sicher vorstellen. 😉
    Am letzten Tag zahlte uns Gerd aber alles heim, denn Rache ist süß bzw. abgerechnet wird zum Schluss oder wie sagt man immer? 😉
    Dies war sein Tag, denn sein Setup war einfach fängiger, obwohl wir nicht viel anders gefischt haben.
    Aber als Gerd plötzlich auf seine Slidediver-Rute einen Biss bekommt, dachten wir zuerst an einen Lachs, aber das war keiner!

    Nein, es war eine stattliche Meerforelle von satten 75cm Länge, die ich mit dem Kescher „einlöffeln“ konnte – Petri Heil, denn so einen Fisch fängt man nicht alle Tage!

    Tight Lines

    Sven Weide

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