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Dorsche und Feuerquallen statt Meerforellen

29. Jan 2018 | Geschrieben von S.Weide | Kategorie: Hauptnews

Hallo Leute

Am vergangenen Donnerstag wollten wir (Gerd Huthwelker, Horst Schmiedl und ich) mal wieder zum Trolling.
Da die Fangergebnisse in Warnemünde zuletzt nicht ganz so rosig waren, entschieden wir uns das Boot nach Damp zu verlegen, denn dort haben Trollingfreunde zuletzt sehr gute Fangmeldungen überbracht.
Da ich am Donnerstag noch arbeiten musste, begaben sich Gerd und Horst erst einmal alleine auf den Weg nach Damp.
Mittags dort angekommen, wurde die „Yellowfinn“ geslippt und ab ging es in Richtung „Schwedeneck“.
Nachdem die ersten Ruten ausgelegt waren, stiegen auch sofort die Dorsche in guten Größen bis Mitte 60cm ein.
Auffällig war, dass alle Dorsche Sandaale (Tobiasfische) ausspuckten, denn die gab es hier anscheinend in rauhen Mengen.
Sandaal – da war doch was!
Richtig, es wurde sofort der „Rhino Lax Spoon“ und auch der der „Rhino xtra Slim“ in der Farbe Sandaal montiert und das sollte sich auszahlen.
Die Köder waren gar nicht lange im Wasser und schon gönnte sich eine Anfang 50cm lange Meerforelle den Spoon und die Jungs waren glücklich.
Besonders glücklich war aber der Gerd, denn die Farbe Sandaal wollte er vor langer Zeit schon von seinem Boot verbannen, doch zuletzt hat er sich auch bei ihm zu einem „Muss-Köder“ entwickelt. Das soll bedeuten, dass egal welches Setup wir fahren, immer min. ein Spoon in dieser Farbe im Wasser sein muss, vorzugsweise allerdings hinter der Tauchscheibe.

Am Donnerstag abend stieß ich zu den Jungs dazu, hörte mir die Fangmeldungen an und von Minute zu Minute wurde ich heißer auf den kommenden Tag.
Ich glühte quasi in allen Farben, wie man so schön sagt.
Freitag morgen kam etwas Ernüchterung, denn wir konnten kaum 40m weit gucken, so dicht war der Nebel und es wehte nicht ein kleinstes Lüftchen.
Da das Radar und die Karte nach einem Systemupdate nicht mehr ganz harmonierten, mussten diese erst noch kurz vor der Ausfahrt eingestellt und justiert werden und dann konnte es mit verminderter Geschwindigkeit in Richtung Schwedeneck losgehen.
An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an meinen „Lowrance-Experten“ und Teamkollegen Freddy Scheel.

Dort angekommen, ging es nahezu blitzartig und alle Ruten waren ausgelegt, denn mittlerweile verstehen wir drei uns Blind an Bord und das Team funktioniert ohne zu reden. Genau das macht aktuell so einen Spaß, mit den Beiden zu fischen, denn jeder weiß genau, was er an Bord zu machen oder auch zu lassen hat, egal ob die Köder ausgebracht werden oder ob gedrillt wird, einfach Klasse!
Gegen Mittag kam ein wenig Wind auf, der Nebel verschwand und die Sonne ließ sich sogar blicken, aber wo zum Teufel waren die Forellen?

5m Wassertiefe – nichts!
13m Wassertiefe – nichts!
Irgendwie hatten wir an diesem Tag nicht das richtige Mittel, um die Forellen zum Anbeißen zu verlocken, aber so ist halt Angeln.
Am Samstag sah es nicht viel anders aus, sodass wir wie am Freitag relativ frühzeitig unser „Baglimit“ an Dorschen voll hatten und die Flachwasserregionen mieden, um den Dorschen ein wenig aus dem Wege zu gehen. Was an allen Tagen aber viel schwieriger war, den Unmengen an Feuerquallen aus dem Wege zu gehen, die uns immer wieder die Köder, Rigger und tauchscheiben belegten, echt nervig und schmerzhaft an den Fingern.
Dennoch ließen wir uns die Stimmung an Bord nicht vermiesen, aber mit weiteren Forellen hat es leider nicht geklappt, schade.

Am Sonntag verzichteten wir auf eine Ausfahrt bei West 6Bft. in Böen 8Bft., was auch genau richtig war, denn ein Bekannter von uns brach auch um die Mittagszeit ab. Anstatt zu fischen, slippten wir das Boot in kürzester Zeit aus dem Wasser, sodass die Motoren jetzt noch eine Inspektion erhalten können und zur nächsten Schwachwindphase heißt es „Rügen wir kommen“, wo viele Bekannte am Wochenende schon sehr gute Fangergebnisse verzeichnen konnten.

Anbei noch eine kleine Anekdote, wie wichtig es ist, dass man seine Gedanken immer beisammen haben soll und nicht das „nigelnaglneue“ „HDS 7 Carbon“ auf dem Autodach liegen lässt. Eine Beschleunigung des Autos verzeiht auch ein Carbongerät nicht, sondern setzt zum Freiflug an, der meist mit einem harten Aufschlag und mehreren Saltos endet. Eine kleine „Spiderman-app“ wäre da das kleinere Übel gewesen.

tight lines

Sven

Tags: Arctic Sea Team News
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6. Bootesanglertreffen „Hand in Hand für einen guten Zweck“ in Warnemünde

15. Jan 2018 | Geschrieben von S.Weide | Kategorie: Companynews, Hauptnews, Highlights

Hallo liebe Bootsangler

Am vergangenen Samstag fand das 6. Bootsanglertreffen „Hand in Hand für einen guten Zweck“ in Warnemünde statt.
Der gute Zweck war die „DGzRS“, bei der wir Bootsangler doch alle hoffen, dass wir sie auf See niemals in Anspruch nehmen müssen uns aber dennoch freuen, dass es die Jungs und Mädels gibt, denn das vermittelt uns doch ein wenig Sicherheit auf See.
Rund 24 Boote und ein Kutter gingen am Samstag Morgen an den Start bzw. standen in den Startlöchern.
Um 7:00Uhr wurde die Veranstaltung durch Stefan Gnefkow und Horst Stark eröffnet, allerdings wurde der Start aus Sicherheitsgründen auf 8:30Uhr verlegt, was meiner Meinung nach auch genau die richtige Entscheidung war.
Der Wind wehte mit guten 4-5Bft. und Böen bis 6Bft. aus Ost-Südöstlicher Richtung, was eine doch erhöhte Welle vermuten lies.
Um 8:00Uhr wurde dann ein erfahrenes Team gebeten, einmal die Lage auf der See zu checken und nach kurzer Zeit kam die Info:
„Es läuft nur eine kleine Welle und es ist fischbar!“
Von daher wurde der Start frei gegeben und alle versuchten die größten Fische zu fangen, denn für die größten Fische der Kategorie Meerforelle, Dorsch und Plattfisch sollte es Erinnerungsgaben geben.

Von daher starteten auch wir mit unserem Skipper Gerd Huthwelker auf seiner „Yellowfin“ in Richtung offene See, denn die Meerforelle sollte das Ziel sein und in diesem Revier kennen wir uns nun einigermaßen aus.
Die Tage zuvor war es wohl durch den Kälteeinbruch doch sehr zäh, eine Meerforelle ans Band zu bekommen, was alle anderen Teilnehmer auch bestätigten.
Von daher waren wir umso glücklicher, als nach ca. 20min. die erste Sideplannerute sich verneigte und die Bremse mehr als deutlich zu hören war.
Boahhhh, war die böse, denn es war sofort klar, dass dies kein Dorsch sein würde, sondern eine stattliche Meerforelle, die auf einen mit 45g vorgebleiten Rhino Lax Spoon in der Farbe „Sandaal“ gebissen hatte.
Die war aber wirklich böse, denn sie marschierte von links nach rechts, bis ich sie für unseren Skipper Gerd, sauber einlöffeln konnte.

Am Abend brachte sie 62cm auf die Messlatte und was uns noch viel mehr freute, es war die Größte der Veranstaltung.
Insgesamt wurden von allen Booten nur 3 Meerforellen gefangen, was zu dieser Jahreszeit doch eher ungewöhnlich ist.

Bei der Abendveranstaltung, nach dem sehr reichhaltigen und guten Büffet, ich sage nur „Kürbissuppe, Pute in Currysoße, Grünkohl mit …, Schnitzel an Champignon-Rahm mit …, div. Salate, Käseplatte, Schokopudding und, und, und, gab es die Bekanntgabe der größten Fische, wo unser Gerd als „Meerforellenkönig 2018“ gekrönt wurde – herzlichen Glückwunsch.

Aber nicht nur unser Gerd war happy, nein, wir waren alle happy, denn solche Ehrungen bekommt immer nur einer übergeben, aber erarbeitet wird sowas immer als Team bzw. als funktionierende Crew und somit durften auch wir uns freuen!
Den größten Dorsch konnte Steve Reuther auf die Planken legen.
Unser Freund, K&K-Autor Dr. Sven Hille brachte es auf den 2. Platz mit seinem Dorsch und Tamo Stiemert könnte mit seinen jungen 12 Jahren den größten Plattfisch landen – auch hier herzlichen Glückwunsch an alle!
Ein guter Bekannter von mir und Angelguide, Lars Vormelker von „balticfishing“, konnte die drittgrößte Meerforelle an diesem Tag ans Band locken.

Die Überschusseinnahmen von über 1000€ werden den „Seenotrettern“ zu Gute kommen!

An dieser Stelle möchte ich mich einmal bei Stefan Gnefkow und Horst Stark für die sehr schöne und gut organisierte Veranstaltung bedanken – Jungs, macht weiter so, klasse Veranstaltung!
Das wir nächstes Jahr wieder dabei sind ist klar, denn der Meerforellenkönig 2018 muss ja dabei sein! 😉

tight lines

Sven Weide

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Jahresabschluss Lachse.

6. Jan 2018 | Geschrieben von Freddy Scheel | Kategorie: Hauptnews

Moin Moin

Zwischen den Feiertagen rief mich Jan Krohn vom Team Grizzly-Lures Deutschland an, und fragte mich, ob wir das Jahr nicht mit einer schönen Trollingtour beenden wollen. Gesagt getan, also setzte ich mich ins Auto und fuhr zu Jan, um von dort aus die letzten 300 Km  bis zum Zielhafen gemeinsam zu fahren.
Abends Angekommen, tauschten wir noch einen Schlauch für die Deckswaschpumpe aus, und testeten diese und nach einer Grillwurst ging es dann auch ins Bett, um am nächsten Tag fit für die Fischerrei zu sein.
Morgens stärkten wir uns noch beim Bäcker mit Kaffee und belegten Brötchen und stachen pünktlich um 08:00Uhr mit der „Brotherhood“ aus dem Hafen von Glowe in See.
Im erhofften Fanggebiet angekommen wurde kurz die Taktik beratschlagt und schon gingen die 6 Ruten mit ihren Ködern ins Wasser.

Bis 12:00Uhr bekamen wir lediglich eine Fangmeldung, was unserem Spaß an der Sache nicht trübte, ich witzelte noch ein wenig rum, dass meine Lachszeit ja erst um 12:25Uhr wäre und kaum ausgesprochen, rauschte auch schon die obere Riggerrute ab und nach kurzer Zeit hatten wir den ersten silbernen Lachs im Boot.

45min. später rauschte die untere Riggerrute ab und auch diesen Fisch konnten wir nach kurzer Drillzeit landen.

Im Anschluss mussten wir auch schon alles räumen und den Heimweg antreten, da  sich das Wetter zunehmend verschlechterte und wir noch gut eine Stunde zurück in den Hafen von Glowe fahren mussten.

Trotz des immer schlechter werdenden Wetters, haben wir 2 sehr schöne Fische mit in den Hafen nehmen können und vor allem hatte ich super viel Spaß und einen herrlichen Trollingtag an Bord der „Brotherhood“ von Jan Krohn – danke!
Es müssen halt nicht immer die Großen Fische sein, um glücklich und zufrieden in den Hafen zu fahren – Nein, jeder Fisch, auch die kleineren Exemplare sind sehr begehrenswert und vor allem schmecken die viel besser!

Tight Lines euer

Freddy Scheel

 

Tags: Arctic Sea Team News
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